
für den Kreisdelegiertentag 2002 des Kreisschützenbundes Olpe e.V.
am 15. März 2002 ab 19.00 Uhr
in der
Dorfgemeinschaftshalle in Oberveischede
Ausrichter: Schützenverein St. Michael 1952 e.V. Oberveischede
1. Eröffnung, Begrüßung, Grußworte (Gastgeber, Landrat, Bürgermeister, Bundesvorstand)
2. Feststellung der ordnungsmäßigen Ladung
3. Totenehrung
4. Wahl von 4 Stimmzählern
5. Vortrag Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V., Herr Theo Melcher
6. Verlesung u. Genehmigung des Protokolls der Kreisdelegiertenversammlung -Kurzfassung- (Bekanntgabe der Tagesordnung der Versammlung vom 16. März 2000 in Wenden unter Erwähnung der entsprechenden Schlagworte.)
7. Jahresbericht des Kreisvorstandes
8. Kassenbericht des Kreisschatzmeisters
9. Bericht der Kassenprüfer (Drolshagen) und Entlastung des Vorstandes
10. Bericht über die Jugendarbeit der Jungschützen im Kreisschützenbund Olpe e.V.
11. Wahlen zu Vorstand und Beirat:
a. Neuwahl des stellvertretenden Kreisoberst
b. Wahl eines Beiratsmitgliedes aus dem Stadtbereich Attendorn
c. Wahl eines Beiratsmitgliedes aus dem Stadtbereich Olpe
d. Wahl eines Beiratsmitgliedes aus der Gemeinde Kirchhundem
e. Wahl von 2 Delegierten für die Prüfung des Kassenberichts für das Jahr 2002 (Gemeinde Finnentrop)
12. Vergabe der Schützenwallfahrt 2002
13. Bekanntgabe vorliegender Termine im Jahr 2002 und später
14. Verschiedenes
Die wichtigsten Ergebnisse des Kreisdelegiertentages 2002:
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Am Fr. 15.3.02 fand in Oberveischede die diesjährige
Delegiertenversammlung des Kreisschützenbundes Olpe statt.Das
ausführliche Protokoll
können Sie hier herunterladen. Hier sollen die wichtigsten Ergebnisse genannt werden: 67 Vereine (von 71) nahmen teil. 309 Delegierte vertraten
die insgesamt 35.316 Mitglieder (davon 29.655 Zahlende). |
Der Kassenbericht (hier nachzulesen)
weist bei einem Jahresüberschuss von 4.189,27 DM (2141,94 EUR) einen Kassenbestand
von 9.727,99 DM (4.973,84 EUR) aus.
Dem Kreisvorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.
| Einstimmig verliefen auch die
folgenden Wahlen: - Heiner Friedhoff als Stellvertretender Kreisoberst (Wiederwahl) - Siegbert Hessmann (2 Vorsitzender Schützenverein Ennest) als Beiratsmitglied für Stadtbereich Attendorn -für den ausgeschiedenen Franz-Otto Kemmerich- - Thomas Hardenacke (Leutnant Schützenverein Olpe) als Beiratsmitglied für den Stadtbereich Olpe -für den ausgeschiedenen Meinolf Schneider- - Jochen Mettbach (Hauptmann Schützenverein Marmecke) als Beiratsmitglied für den Geimendebereich Kirchhundem -für den ausgeschiedenen Lothar Arnoldi- - Eckhard Vogt (Bamenohl) und Rainhard Vollmert (Rönkhausen) als Kassenprüfer |
Die Schützenwallfahrt 2002 findet am 29.9.02 in Drolshagen statt. (Die ursprünglichen Mitkandidaten Oberveischede und Oedingen zogen ihre Bewerbungen zurück.)
Alle Mitgliedsvereine waren zwischenzeitlich schriftlich darüber
informiert worden, dass der Bundesdelegiertentag 2004 des Sauerländer Schützenbundes
im Kreis Olpe stattfindet und hierfür in Oberveischede ein Ausrichter gewählt
werden muss.
Vier Bewerbungen lagen zum Zeitpunkt der Versammlung vor:
Altenhundem, Heggen, Oedingen und die 7er-Gemeinschaft der Schützenvereine
in der Gemeinde Wenden.
Die durchgeführte Wahl brachte folgendes Ergebnis:
- Oedingen 39 Stimmen
- Heggen 69 Stimmen
- Altenhundem 79 Stimmen
- 7er-Gemeinschaft Wenden 118 Stimmen
Beiratsmitglied Peter Brüggemann (als Rechtsanwalt und Notar gleichzeitig Rechtsbeistand im Vorstand des Sauerländer Schützenbundes) wies darauf hin, dass aufgrund der Satzungsbestimmung "Bei Abstimmungen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen." (§ 6 der Satzung) die 7er-Gemeinschaft noch nicht als Ausrichter gewählt sei. Es sei eine Stichwahl erforderlich.
Nach erregten Diskussionen, bei denen die Meinungen hin und
her gingen, wie die zitierte Bestimmung zu verstehen sein ("mehr als die
Hälfte der Stimmen" oder "wer die meisten Stimmen erhält")
wurde schließlich
eine Stichwahl durchgeführt:
Ergebnis:
- Altenhundem 78 Stimmen
- 7er-Gemeinschaft Wenden 209 Stimmen
Nachdem nunmehr Zeit und Gelegenheit war, die Sachlage zu prüfen und zu überdenken, ist ausdrücklich festzuhalten:
Peter Brüggemann hatte mit seinem Einwand Recht: Die oben
genannte Satzungsbestimmung besagt, dass "gewonnen" hat, wer mehr
als die Hälfte der gültig abgegebenen Stimmen erhalten hat. (Das hätten
im vorliegenden Fall 153 sein müssen.)
Diese Mehrheit hatte im ersten Wahlgang keiner der Bewerber erreicht!!!
Wäre die 7er-Gemeinschaft Wenden aufgrund dieses Wahlganges zum "Sieger" erklärt worden, so wäre die ganze Sache anfechtbar gewesen. Nunmehr liegt eine rechtlich einwandfreie Situation vor und wir können uns alle auf den Delegiertentag in Hünsborn freuen.
Wichtig ist, dass der Bundesdelegiertentag nicht am 17.4.2004,wie bisher vom SSB bekanntgegeben, sondern am
24.4.2004
stattfindet.
Die Diskussionen haben aber gezeigt, dass große Unsicherheit herrscht über die "Mehrheitsbegriffe" in Gesetzen und Satzungen, sowie die jeweils erforderlichen Stimmenzahlen.
Eine Übersicht der Mehrheitsbegriffe im Vereinsrecht finden
Sie unter hier (auch zum Herunterladen).