Kreisschützenbund Olpe e.V.

Vorstand und Beirat des Kreisschützenbundes zogen Jahresbilanz (Bericht von Nicole Voss)

Oberveischede. (ksb) Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten der Kreisvorstand und der Beirat des Kreisschützenbundes Olpe kürzlich in ihrer Jahresabschlusssitzung zurück. Insgesamt nahm der Vorstand im vergangenen Jahr 87 Termine war. Darunter die Teilnahme am 75-jährigen Jubiläum des SSB, die Tagung des Schützenbezirks Westfalen-Süd und das Landesmusikfest, sowie die Ausrichtung des Kreisdelegiertentag und des Bundesdelegiertentag. Auf 32 Schützenfesten gaben sich die Vorstandsmitglieder bei Ordensverleihungen und Jubiläen ein Stelldichein. Im Jahr 2004 wurden 15 Mal der Orden für hervorragende Verdienste, drei Mal der Zinnwappenteller, zwei Mal das Wappenbild und einmal das silberne EGS-Kreuz an engagierte Schützen verliehen. Ab dem kommenden Jahr gelten für die Verleihung der 3. Ordensstufe geänderte Kriterien, die in den Mitteilungen des SSB Ausgabe 48 nachzulesen oder beim Bundesvorstand zu erfragen sind. Mit 35.428 Mitgliedern, davon 29.847 zahlenden ist der KSB Olpe der zweitstärkste Kreisschützenbund im Sauerländer Schützenbund. Dabei sei laut Kreisschatzmeister eine leicht rückläufige Zahl zu bemerken. Das Ziel ist natürlich die 30.000er Marke zu knacken.

In Vorbereitung ist bereits der Kreisdelegiertentag am 19. März in Dünschede. Zur Wahl stehen der Kreisgeschäftsführer, Martin Tillmann sowie sein Vertreter Berthold Ivo, der stellvertretende Kreisschatzmeister sowie Beiratsmitglieder für die Gemeinde Kirchhundem, Jochen Mettbach, die Stadt Olpe Thomas Hardenacke und der Stadt Attendorn, Siegbert Hessmann. Den vakanten Posten des verstorbenen Kreisschießmeisters Günter Weber, der im Vorstand eine große Lücke hinterlässt übernimmt Matthias Baumeister, bis ein Nachfolger gefunden ist. Im Jahr 2006 richtet der Schützenverein Ennest, aufgrund der Ausrichtung des Kreisschützenfestes auch den Kreisdelegiertentag aus.
 

Foto - Kreisschützenbund: Der Vorstand des Kreisschützenbundes Olpe: Kreisoberst Karl-Heinz Reuber, Kreisschatzmeister Matthias Baumeister, Kreisgeschäftsführer Martin Tillmann sowie der 2. Kreisgeschäftsführer Berthold Ivo (v.l.) blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

     

Für das kommende Jahr sollten folgende Termine bereits notiert werden. Der Schützenverein Benolpe feiert am 22. und 23. Mai sein 100-jähriges Jubiläum. Ein besonderes Highlight ist die Ausrichtung des Westfälischen Schützentages, durch den Schützenkreis Olpe am 7. und 8. Oktober in Olpe. Seit einem Jahr ist das Wochenende unter dem Motto: „Ein Schützentag wo andere Urlaub machen“ bereits in Planung. Kreisvorsitzender Klaus Bäcker informierte die Anwesenden über den Ablauf, bei dem der Schützenkreis vom St.-Sebastianus-Schützenverein tatkräftig unterstützt werde. Einen Rückblick und Ausblick der Jugendarbeit hielt Kreisjungschützensprecher Werner Winterhoff. Die Jugendarbeit habe sich weiter positiv entwickelt. Mittlerweile sind Jungschützensprecher in den Gemeinde Finnentrop, Kirchhundem, Wenden sowie den Städten Drolshagen und Lennestadt gewählt. Gesucht werden noch Jugendvertreter für Olpe und Attendorn. Positiv blickte Winterhoff auf den ersten Bundesjungschützentag im Freizeitpark „Fort Fun“ zurück. Kritik gab es hingegen für das Bundesschützenfest. Für den Jungschützenabend seien sechs Euro Eintritt zu kostspielig. Kritik gab es auch seitens der Beiratsmitglieder. In diesem Zusammenhang rief Kreisoberst Karl-Heinz Reuber dazu auf, Kritiken in schriftlicher Form an den Bundesvorstand zu schicken.