Kreisschützenbund Olpe e.V.
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Beiratssitzung des Kreisschützenbundes Olpe am 7.11.08 in Drolshagen
--Bericht unserer Pressesprecherin Marianne Möller--

In der jüngsten Beiratssitzung des Kreisschützenbundes Olpe blickte Kreisoberst Martin Tillmann im Drolshagener Heimathaus auf eine gut verlaufene Schützenfestsaison zurück. Klagen kamen lediglich von kleineren Vereinen, die unter den nicht unerheblichen Kosten für die Festmusik und der Bierpreisanhebung zu leiden hatten. In diesem Jahr hat der Kreisvorstand des KSB Olpe bis dato 68 Termine gegenüber 56 im Vorjahr wahrgenommen.
Die Schützen aus Windhausen, Albaum, Welschen Ennest und Kirchhundem feier-ten 100-jähriges Jubiläum. Folgende Auszeichnungen wurden an verdiente Schützen vergeben: Wappenbild (2), Orden für hervorragende Verdienste (7), Zinnwappenteller (2), Keramikteller (2).
Als Erfolgsveranstaltungen wertete Tillmann den Kreisjungschützentag auf dem Gelände der Karl May-Festspiele Elspe mit mehr als 700 Jungschützen aus dem Bereich des Sauerländer Schützenbundes und das Krombacher Event auf dem Ümmerich mit mehr als 3000 Vertretern der dem KSB angeschlossenen Vereine.
Dagegen war die Beteiligung bei der Schützenwallfahrt in Elspe eher mäßig, von 77 eingeladenen Delegationen kamen nur 10.

Das Thema Abnahme von Vogelstangen hat nach Aussage des Kreisoberst auch in diesem Jahr viele Mitgliedsvereine und die Öffentlichkeit beschäftigt. Hauptkritikpunkte seien die erheblichen Gutachterkosten (ca. 600 bis 1.000 € mit Nachbesichtigung). Nachbesichtigungen müssen nach Meinung des Kreisvorstandes aus fachlicher Sicht von der Kreispolizeibehörde selbst und damit kostengünstiger für die Mitgliedsvereine durchgeführt werden können. Bemängelt wurde außerdem, dass die Besichtigungen sehr zeitnah zum bevorstehenden Vogelschießen durchgeführt werden, so dass Mängel nur unter Zeitdruck beseitigt werden können. Oder es vergehe nach Besichtigung durch den Sachverständigen so viel Zeit bis zur Erstellung des schriftlichen Gutachtens, dass ebenfalls Zeitdruck entstehe.
Doch sei auch Kritik gegenüber den Vereinen angebracht, manche würden völlig unvorbereitet und „blauäugig“ in die Abnahme der Vogelstange gehen, obwohl sie nach den Erfahrungen anderer Vereine und der Info-Veranstaltung in Oberveischede sensibilisiert sein müssten. Positiv sei zu vermerken, dass nach Aussage der KPB beim demnächst anstehenden „Abnahmezyklus“ lediglich eine behördliche Besichtigung stattfinden soll, sofern die gesetzlichen Anforderungen unverändert bleiben.

 

Im Schützenjahr 2009 sind u. a. folgende Termine geplant:
Am 20. März richtet der Schützenverein Schönau-Altenwenden die Kreisversammlung im Schulzentrum Wenden aus. U. a. bildet die Neuwahl des Kreisgeschäftsführers einen wichtigen Tagesordnungspunkt, da Berthold Ivo seinen Rücktritt aus dem aktiven Vorstand angekündigt hat.
Auch auf der Bundesversammlung am 25. April in Anröchte geht es um personelle Veränderungen in der Führungsspitze: Sowohl Bundesoberst Klaus Rappold als auch sein Stellvertreter Karl-Heinz Benteler können sich altersbedingt nicht mehr der Wahl stellen. Der jetzige stellvertretende Bundesoberst Karl Jansen wird für das Amt des Bundesoberst kandidieren. Als Stellvertreter sind aus den Reihen der Kreisobristen Addi Grooten (KSB Meschede) und Martin Tillmann (KSB Olpe) vorgeschlagen.

Höhepunkt des Schützenjahres soll das Kreisschützenfest in Schönau-Altenwenden (18. - 20.9.09) werden.

Ist neben seinem Mescheder Kollegen als neuer stellvertretender Bundesoberst vorgeschlagen: Kreisoberst Martin Tillmann.

Zuvor, vom 28. bis 30. August, ist die Teilnahme am Europaschützenfest in Kinrooi/Belgien geplant. Jubiläum feiern die Vereine aus Bilstein, Meggen und Saalhausen (400 Jahre), Dünschede (125 Jahre) und Langenei/Kickenbach (100 Jahre).

Die Ausrichtung der Kreisversammlung 2010 steht den Vereinen aus dem Gemeindegebiet Kirchhundem zu.
Für die Ausrichtung der Bundesversammlung im Jahr 2011 ist ein Verein des Kreisschützenbundes zu benennen. Nach dem Aufruf im Newsletter will der Schützenverein Finnentrop seine Bewerbung abgeben.
Auf der nächsten Kreisversammlung soll außerdem der Ausrichter des Kreisschützenfestes 2012 festgelegt werden. Die schriftliche Bewerbung sollte dem Kreisvorstand sechs Wochen vor der Versammlung vorliegen.

Der Zinnwappenteller künftig nicht mehr durch den Kreisvorstand, sondern durch das zuständige Beiratsmitglied verliehen. Ausnahmen sollen nur dann gelten, wenn gleichzeitig ein großer Orden zu überreichen ist oder im Rahmen eines echten Vereinsjubiläums. Der Etat aus dem Sozialfonds 2008 geht an die Gemeinde Kirchhundem und soll für das Mittagessen von Schülern eingesetzt werden.

Entschieden hat der Kreisverstand, dass der Kreisjungschützensprecher mit einer Uniform ausgestattet wird. So kann er als offizieller Vertreter des Schützennachwuchses an Jubiläen, Ordensverleihungen und anderen Festivitäten teilnehmen und auf diese Weise die Schützenjugend stärker an die Arbeit im KSB heranführen.