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Letzte Bearbeitung:
24.09.2004 8:33

 

Bundesschützenfest

Bundesschützenfest des Sauerländer Schützenbundes 2004

Vom 17. bis 19. September 2004 fand in Menden das Bundesschützenfest statt. Bei gutem bis hervorragendem Wetter trafen sich zehntausende von Schützen, Musikern, Gästen und Schaulustigen, um den Höhepunkt des Jubeljahres zum 75jährigen Bestehen des SSB zu feiern.

Bundesjungschützenkönig Sven Johanson (Bild: WR)

Am Freitag fand zunächst der Wettkampf um den Titel des Bundesjungschützenkönigs statt.

43 Schützen traten an. Bereits nach 20 Minuten und 36 Schuss errang Sven Johanson von der Schützengesellschaft Neuenrade den Titel.

Am Samstag beteiligten sich mehr als 150 Könige aus dem gesamten Sauerland am Schießen um die Würde des Bundesschützenkönigs.

Nach den Vorkämpfen auf drei Anlagen erreichten 15 Schützen das Finale, in dem sich Robert Lange vom Schützenverein Schmerlecke-Seringhausen (bei Erwitte) durchsetzen konnte.

Der Kreisschützenbund Olpe gratuliert beiden Majestäten ganz herzlich.

Bundesschützenkönig Robert Lange (Bild: WP)

Zum Verlauf des Sonntages erlauben wir uns, aus der Westfalenpost zu zitieren:

35 000 Menschen jubelten Schützen zu

Menden. Das war eine der größten Veranstaltungen, die Menden je erlebt hat: 35 000 Menschen säumten gestern die Straßen, als mehr als 10 000 Schützen durch die Stadt marschierten. Der Festzug war das Glanzlicht des Bundesschützenfestes.

In rekordverdächtiger Zeit schafften die Schützen den Weg vom Startpunkt an der Balver Straße bis in die Innenstadt: Der kurz nach 14 Uhr gestartete Festzug war bereits eine knappe Viertelstunde später am Alten Rathausplatz. Auf dem Balkon des Alten Rathauses winkten den Grünröcken unter anderem Bundesoberst Klaus Rappold, Ehren-Bundesoberst Paul Habbel, Mitglieder des Bundesvorstandes wie Karl Jansen, außerdem Landrat Aloys Steppuhn, Mendens Bürgermeister Rudolf Düppe, Landtagsabgeordneter Hubert Schulte, Dechant Bernhard Brackhane und Gerd Rosier, Vorsitzender des Gastgebers MBSV, zu. Moderator Gerd Schmidt, der die einzelnen Festzugteilnehmer per Mikrofon ankündigte, stellte Rudolf Düppe als "echten Schützenbruder" vor, der in einem Buch die Geschichte aller Mendener Schützenvereine beleuchtet habe.

Die Pankratius-Böllerschützen aus Anröchte gaben das Signal zum (Weiter-)Marsch des Festzuges. Viele der Besucher, die dem Spektakel zusahen, hielten sich vorsichtshalber - und zu Recht - beide Ohren fest zu, als die Schüsse abgefeuert wurden.

Auch wenn es zwischendurch nach nassem Wetter aussah: Die Mini-Regentropfen, die vom Himmel fielen, ließen sich beinahe an einer Hand abzählen. Und schafften es natürlich nicht, die zahlreichen Schaulustigen zu verscheuchen.

Auch auf seinem weiteren Weg wurde der etwa vier Kilometer lange Festzug zu beiden Seiten von Menschenmassen gesäumt. Ziel der Grünröcke war das große Festzelt auf dem Grohe-Platz, in dem sich die mehr als 10 000 Sauerländer Schützen zum krönenden Abschluss-Abend des dreitägigen Festes einfanden. Und "Auf Wiedersehen in Warstein" sagten, wo in drei Jahren das 20. Bundesschützenfest - ausgerichtet von der Bürgerschützengesellschaft Warstein - stattfindet.


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